Sehenswürdigkeiten

[Römische Villa Otrang](Foto)
Die Villa bei Otrang war ein landwirtschaftliches Gut mit Herrenhaus. Bereits im ersten Jahrhundert nach Christus lebten hier römische Siedler. Die Villa wurde mehrfach erweitert, bis sie schließlich 66 Räume und drei Badeanlagen mit mehreren Fußbodenheizungssystemen besaß (Rekonstruktion).
In der Völkerwanderungszeit um 400 n.Chr. wurde der Herrensitz zerstört.
Auf Veranlassung des späteren Königs Friedrich Wilhelm IV. von Preußen ließ man die wiederentdeckte Ruine ab 1838 ausgraben.
Die freigelegten Reste wurden in Schutzhäusern gesichert - ein frühes Beispiel für Denkmalschutz in Deutschland. In vier Räumen haben sich die wunderbaren Mosaikfußböden erhalten.
Zu bestaunen sind unter anderem Tierdarstellungen: Raubtiere jagen ihre Beute durch Bögen aus Ornamentranken, während ein Kranich eine Schlange verspeist. Ein solcher Wohnluxus entsprach durchaus dem der Oberschicht in der Hauptstadt Rom.

Kath. Pfarrkirche "Hl. Kreuzerhöhung St. Stephanus" (Foto)
aus dem 12. Jhd..Vom spätgotischen ehemaliges Langhaus (Anfang 16. Jh.) sind zwei Joche mit reichem Netzgewölbe als Chor erhalten.

Kapelle Wachenforth (Foto)
an der Stelle der ehemaligen Wallfahrtskirche (um 1000 bis ca.1800)